Atomstrom senkt Stromkosten nicht

Allgemein

Eine aktuelle Studie des Darmstädter Öko-Instituts widerlegt die These von Atomanhängern, dass mit Atomstrom das allgemeine Strompreisniveau gesenkt werden könne. Die Studie kommt vielmehr zu dem Ergebnis, dass in einigen europäischen Ländern genau das Gegenteil der Fall sei.

In der Studie, die vom Bundesumweltministerium in Auftrag gegeben wurde, wurden Strompreisniveaus einzelner EU-Mitgliedsstaaten verglichen. Die Studie stellt fest, dass es "keinen Zusammenhang zwischen hohem Kernenergie-Anteil und Strompreisniveau" gebe. "Im Gegenteil: Es finden sich sowohl Staaten mit hohen Kernenergieanteilen und sehr hohem Preisniveau für Haushalts- und Industriekunden als auch Staaten mit niedrigem Kernenergieanteil und niedrigem Preisniveau."

Beispiel Frankreich mit einem Atomstromanteil von etwa 80 Prozent: Dort sei das Strompreisniveau laut Öko-Institut teilweise sogar höher als in Deutschland, wo der Anteil des Stroms aus Kernkraftwerken bei knapp 30 Prozent liegt.

Auch einer von CDU/CSU geforderten Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken erteilt die Studie eine Absage: Diese würde "wahrscheinlich zu einem gedämpften Modernisierungsprozess und damit verbunden eher zu höheren Strompreisen führen".

Link zur Studie: pdf/studie_strompreiseffekte.pdf

 
 

Websozis

 

Hosting

 

Twitter

    follow me on Twitter
     

    Kein Lohn unter 7,50 € - Mindestlohn per Gesetz

     

    MdL Annette Karl, Für Sie im bayerischen Landtag

     

    Bezirksrätin Brigitte Scharf

     

     

    Was für ein "schöner" Anblick ... Deshalb schnell

     

    Besucher:74587
    Heute:21
    Online:3
     

    Bayern-SPD News

    Mit der von der schwarz-gelben Bundesregierung beschlossenen Verlängerung der Laufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke kommen allein auf Bayern bis zu zwei Millionen Kilogramm hochradioaktiver Atommüll zusätzlich zu, warnt der energie- und umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Ludwig Wörner. Neben den abgebrannten Brennelementen hat eine Laufzeitverlängerung auch noch 4500 Kubikmeter verstrahlte Betriebsabfälle zusätzlich zur Folge. Dabei gibt es weltweit trotz jahrzehntelanger Suche noch immer kein einziges Endlager.

    Der heute einstimmig und parteiübergreifend gefasste Beschluss der Bauminister der Bundesländer ist eine weitere schallende Ohrfeige für CSU-Verkehrsminister Ramsauer. Auch der Freistaat Bayern lehnt die Pläne Ramsauers ab, die Städtebauförderung zu halbieren. Zuvor hatten sich nicht nur das Handwerk, die SPD-Bundestagfratkion und der Städtetag gegen die Kürzungspläne ausgesprochen.

    Zur Reaktion von CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich auf den Beschluss des Kabinetts zum Sparpaket erklärt der Vorsitzende der BayernSPD Florian Pronold: